Rückblick

Jetzt sind 2 Wochen Therapie vorbei und am Freitag wäre wieder erster Arbeitstag gewesen. Für Freitag Abend hatte ich eine Verabredung, auf die ich mich schon lange freue. Doch was geschieht am Donnerstag Abend? Brechdurchfall in der Extremvariante. DANIEL war vorgewarnt die Rettung zu rufen, falls ich ohnmächtig werden sollte, denn er Kreislauf spielte nicht so recht mit bei allen Attacken, die die ganze Nacht anhielten. 

Heute kann ich behaupten, dass ich so etwas nicht einmal meinen Feinden (habe ich denn überhaupt welche?) wünschen würde.
Jedenfalls verbrachte ich die Nacht im Wohnzimmer, da ich hier alles näher bei der Hand hatte, was denn so alles notwendig und gebraucht werden konnte.

Und was ist jetzt die Konsequenz daraus? In der Firma wurde nach der Krankmeldung ein Gesprächstermin nach meiner Rückkehr ausgeschrieben – eigenartige Überschneidung  mit meiner Krankmeldung. Wie mich das an…., dass gleich Rückschlüsse gezogen werden, wenn etwas eintritt. Da rackert man auf verlorenen Posten, setzt seine ganze Energie (scheinbar falsch) ein, reibt sich auf bei dem was man macht, lässt seine Umwelt den Unfrieden der aus den Situationen entstehen spüren und dann so etwas.
Mir reicht’s… so kann und darf das nicht weitergehen. Ich ärgere mich total.

Update 02.04.2014: Wie sich herausstellte, hat sich der Termin zur Gesprächseinladung zufälligerweise mit meiner Krankmeldung überschnitten, denn im Gespräch ging es um neue Aufgaben und interner Änderungen, die nicht negativ sind. Somit besteht wieder einmal – wie schon oft – Hoffnung, dass sich einiges zum Besseren wenden wird – mal sehen, was dabei herauskommt 😉

Nur wie ändern? Die Einstellung? Alles lockerer nehmen, so wie der Großteil? Ich weiss es einfach nicht, aber wenn jemand einen guten Rat hat, dann gerne melden.
Und was ist die zweite Konsequenz? Das meine Verabredung enttäuscht ist. Das verstehe ich ja, da ich es auch bin, aber dagegen ist leider nichts zu machen, denn es ist wie es ist. Auch wenn es mir sehr leid tut. Aber aufgeschoben ist ja nicht aufgehoben. Sorry.

Das Wochenende ist Sonnenschein angesagt und das sollte ausgenutzt werden. Denn sie Sonne soll Energie für Positives bringen. Nur wie das Negative ausblenden und beiseite lassen? Übung macht den Meister und ab kommender Woche ist ja wieder eine Chance, nach 2 Wochen Abstinenz, das in der Praxis zu üben. Nur welche Anker setze ich, damit ich es nicht vergesse und in meinen viele Jahre praktizierten Trott zurückfalle? Es wird schwer! Aber wie sage ich immer: „wenn’s schwer ist, heisst das nur, dass es ja möglich und nicht unmöglich ist, also tue es“.

Der Lichtblick in den letzten 2 Wochen sind meine 2 Kindern. THERESA Ist immer noch fleissig in der Schule und arbeitet gut an ihrem Erfolg und DANIEL hat seit 24.03. eine Lehrstelle als Bürokaufmann bei Bootsbau SCHMALZL. Ich freue mich, dass es im Moment mit beiden so ist wie es ist, auch wenn noch sehr sehr viel Potential ’nach oben‘ ist.

Wo ist nur der Unterschied zwischen „ich mag nicht mehr“ und „ich kann nicht mehr“? Das ist eine Frage, die im Raum steht. Egal was der Unterschied ist, „the battery is empty“… Für ein paar Wochen / Monate absolute Abstinenz / Ruhe… wär’s das? Ich glaube daran, aber es findet sich im Moment kein Weg dies zu praktizieren, außer vielleicht mit extremen Anstrengungen, aber wie das machen mit einer „empty battery“? Irgendwie ein schlechter Kreislauf. Aber meine Erfahrung sagt mir, dass in jeden Schächten etwas Gutes ist, auch wenn man es im Moment nicht erkennt, erkennen mag oder erkennen kann.

Und wo bleibt meine geliebte Fotografie? Auf der Strecke…
Aber die Hoffnung stirbt zu letzt, dass ich doch zu dem einen oder anderen Shoppings komme und daran lernen und üben darf.

Let’s do it…

Ich freue mich über eure Kommentare und Feedback